Zeitsprünge

Programm

Im ersten Programmteil spielt Thomas Synofzik drei Nationalhymnenkompositionen:
- Joseph Haydn (1732 – 1809), Variationen „Gott erhalte Franz den Kaiser“ Hob.III:77 (Streichquartettsatz in der Klavierbearbeitung des Komponisten)
- Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Sieben Variationen über „God Save the King“ WoO 78
- Clara Schumann (1819 – 1896), Souvenir de Vienne – Impromptus op. 9 [über „Gott erhalte Franz den Kaiser“]
Im zweiten Programmteil lässt Thomas Synofzik drei einst berühmte Pianisten spielen:
Andante favori, in F, WoO 57 mit Arthur Friedheim (1913/1916)
Sonate c-Moll op. 13 Grave/Allegro di molto e con brio mit Max Pauer (1916)
Sonate C-Dur op. 53 (Waldstein) Allegro con brio mit Eugène d'Albert (1925)

Das Programm stellt in seinen zwei Hälften zwei historische Flügel der Privatsammlung vor: einen um 1830 gebauten Wiener Hammerflügel, der früher zur Sammlung Herbert Grundmanns gehörte und jahrelang im Bonner Beethoven-Haus ausgestellt war, und ein Grotrian-Steinweg-Flügel aus dem Jahr 1920 mit Hupfeld Phonola (Lufterzeugung per Tretpedale).
14.12.2019
19:00 bis 20:15 Uhr
Zwickau

Thomas Synofzik

Thomas Synofzik ist Spezialist für historische Tasteninstrumente. Er begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierspiel und erhielt eine umfassende Ausbildung in allen Instrumentengattungen. Nach dem Abitur absolvierte er zunächst eine kirchenmusikalische Ausbildung an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Dortmund (Orgel: Prof. Ursula Enck) und studierte dann Musikwissenschaft und Musikerziehung an der Universität zu Köln, wo er Klavier- und Cembalounterricht bei Jelica Graf hatte. Es folgte ein Spezialstudium historischer Tasteninstrumente am Koninklijk Conservatorium in Brüssel bei Herman Stinders (Erster Preis 1995) und der Musikhochschule Köln bei Gerald Hambitzer und Ketil Haugsand (Konzertexamen und kammermusikalische Konzertreife 2000). Neben regelmäßiger Konzerttätigkeit (u.a. in mehreren Tourneen mit dem Geiger Nigel Kennedy) machte er Solo- und Ensembleaufnahmen für Rundfunk und CD. 2007 erschien seine Gesamteinspielung der Oboensonaten von Händel und Weiss mit dem Ensemble Concert Royal. Für das Hörbuch „Von Schumann kann ich nicht lassen. Die letzte Nacht des Friedrich Wieck“ mit Heinz Drewniok spielte er auf dem Wilhelm-Wieck-Flügel des Robert-Schumann-Hauses, dessen Direktor er seit 2005 ist, die Musik ein. Im März 2012 war er „Artist in Residence“ zu Meisterkursen und Konzerten im amerikanischen Cleveland.
1913 erbaute Villa des Münchner Architekten Emanuel von Seidl (1856–1919), dessen hundertster Todestag in diesem Jahr gefeiert wird. Er war selbst ein begeisterter Musiker und Primgeiger sowie Vorsitzender des Münchner Orchestervereins.
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14.12.2019 - Zwickau
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