Wiesengrund - die Sonate op. 111: Cédric Pescia

Bei diesem musikalischen Happening spielen das ganze Wochenende über Pianist*innen die letzte Sonate von L. v. Beethoven, Nr. 32 op. 111, um sie immer wieder neu zu hören und zu verstehen.

Das Event findet vom 13.-16.12. in der Meininger Str. 8 in Berlin-Schöneberg statt. Eine Anmeldung oder Ticketbuchung ist nicht erforderlich - alle sind willkommen. Hinter dem Ticketbutton verbirgt sich ein Zeitplan mit einer Übersicht aller Pianist*innen.
14.12.2019
13:20 bis 13:50 Uhr
Berlin

Cédric Pescia

Cédric Pescia, in Lausanne geboren, mit schweizer und französischer Abstammung, studierte bei Christian Favre (Konservatorium in Lausanne), bei Dominique Merlet (Konservatorium in Genf) und an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von Klaus Hellwig.

Davon abgesehen erhielt der junge Pianist Impulse von Pierre-Laurent Aimard, Henri Barda, Daniel Barenboim, Dietrich Fischer-Dieskau, Irwin Gage, Ivan Klánský, Christian Zacharias, Ilan Gronich und vom Alban Berg Quartett. Von 2003 bis 2006 setzte er seine Ausbildung bei der "International Piano Foundation" am Comersee (Italien) als Schüler von Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, William Grant Naboré, Andreas Staier und Fou T´song fort.

Im Jahre 2002 gewann er einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt, den „Gina Bachauer International Artists Piano Competition“ in Salt Lake City (USA).

Cédric Pescia konzertierte in zahlreichen Ländern Europas, Südamerikas, Nordafrikas, in China und in den USA. Er trat solistisch in der Berliner Philharmonie, im Berliner Konzerthaus, in der Laieszhallehalle Hamburg, im Wiener Konzerthaus, in der Carnegie Hall New York, am Mozarteum Salzburg, in der Londoner Wigmore Hall und in der Tonhalle Zürich auf. Er war bei internationalen Festivals wie dem Prager Frühling, Lucerne Festival, Menuhin Festival Gstaad, Sommets Musicaux de Gstaad, Davos Festival, Schleswig Holstein Musik Festival, Festival de Radio-France et Montpellier, Festival Les Muséiques Basel, Schubertiade Hohenems zu hören.

Als Solist arbeitete er mit dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Utah Symphony, den Festival Strings Luzern, dem Orchestra della Svizzera Italiana, dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, der Camerata Bern, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Basler Kammerorchester, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, dem Orchestre National de Lille und dem Ensemble Oriol Berlin.

Neben seiner solistischen Laufbahn bringt ihn seine Liebe zur Kammermusik dazu, regelmäßig mit renommierten Partnern zu musizieren. Eine lanjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet Cédric Pescia mit der Geigerin Nurit Stark.

Er ist Gründungsmitglied und künstlerischer Leiter der Lausanner Kammermusikreihe Ensemble enScène. Außerdem war er 2005 und 2007 Jurymitglied des Concours Clara Haskil.

Er gibt Meisterkurse in den USA und in Europa, unter anderem im Rahmen der berühmten Accademia Pianistica Internazionale "Incontri col Maestro" in Imola, Italien. 2012 wurde er zum Professor für Klavier an der Haute Ecole de Musique de Genève ernannt.

Cédric Pescia wurde 2007 mit dem Prix Musique de la Fondation Vaudoise pour la culture ausgezeichnet. Er ist auch Preisträger der Fondation Leenaards in Lausanne. Das Duo Nurit Stark (Violine) und Cédric Pescia wird von der Forberg-Schneider Stiftung gefördet.

Für Claves Records, AEON, La Dolce Volta, BIS, Genuin hat er Werke von J. S. Bach, F. Couperin, Beethoven, Schubert, Schumann, Debussy, Busoni, Enescu, Messiaen, Cage, Suslin, Gubaidulina aufgenomme, CDs, die beste Kritiken erhalten haben.

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14.12.2019 - Berlin
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