Die Diabelli Variationen in der Villa Henn

Programm

Diabelli-Variationen über ein Thema von Franz Schubert Op .76
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Die Gastgeber reichen Wein und Kleinigkeiten.
Als freiwilliger Spendenbeitrag werden 20,00 € empfohlen.

Programm:

Anton Diabelli, östereichischer Verleger und Komponist, hat im Jahr 1819 einen Klavierwalzer aus eigener Hand an die 51 berühmtesten Komponisten geschickt und sie jeweils um eine Variation gebeten. Alle, darunter unter anderem auch berühmte Namen wie Czerny, Hummel, Liszt, Moscheles, Mozarts Sohn Franz Xaver sowie der damals 22-jährige Franz Schubert, lieferten ihm die gewünschte Variation.
Ludwig van Beethoven hingegen nahm den Walzer in einem Anflug von Eigenwilligkeit als Herausforderung an und kam der Bitte Diabellis gleich 33fach nach. Entstanden sind daraus die bekannten Diabelli Variationen, welche heute zu einem der Hauptwerke der gesamten Klaviermusik gehören.
Der geschäftstüchtige Verleger Diabelli war Künstler genug, um den Wert der Kompositionen zu erkennen und so veröffentlichte er die Zusendungen in zwei Bänden, 50 Variationen im ersten und Beethovens Komposition im zweiten.
Im ersten Band findet sich auch das eingereichte Stück von Schubert, ein schlichter Ländler. Es ist ein eindrucksvolles Stück in c-moll, mit einer nachdenklichen Melodie und überraschenden harmonischen Entwicklungen. Dieses Stück ist die Grundlage für die „Diabelli-Variationen über ein Thema von Franz Schubert Op.76“ von dem Bochumer Komponisten Stefan Heucke. Er beschäftigt sich in seinem Werk mit der Frage, was wohl entstanden wäre, wenn Schubert sich nicht mit einer Variation begnügt, sondern einen ebenso großen Zyklus wie Beethoven geschrieben hätte.
Mit Respekt vor der beethovschen Komposition besteht das Werk von Heucke aus 32 Variationen.
Die außergewöhnlichen, zeitgenössischen 60 Minuten Musik werden am ersten Dezember 2019 im Goethe-Institut in Amsterdam von der Pianistin Ana-Marija Markovina uraufgeführt und zum Auftakt des Beethovenjahres als Hommage an den großen Komponisten im Rahmen des Hauskonzertes am 14. Dezember in der Villa Henn in Köln gespielt.
14.12.2019
19:00 bis 20:00 Uhr
Köln

Ana-Marija Markovina

Die gebürtige Kroatin Ana-Marija Markovina studierte in Berlin, Wien und Weimar und lebt heute in Köln. Ihre Konzertreisen führten sie in über 40 Länder. Sie war Solistin bei zahlreichen deutschen sowie internationalen Orchestern. Sie gab Konzerte im Wiener Musikverein, dem Auditorium di Milano und der Berliner Philharmonie und war darüber hinaus Gast z.B. beim Internationalen Pianofestival Yokohama, dem Klavierfestival Ruhr, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, dem Bachfest Hamburg, den Europäischen Wochen Passau, der Bachwoche Ansbach, dem Beethovenfest Bonn und dem Piano Stars Festival Lettland.

Eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Stefan Heucke, dessen Variationen mit Haydn op. 85 sie 2017 unter der Berliner Reichstagskuppel uraufführte. 2018 folgte die Uraufführung von Stefan Heuckes 3. Sonate beim Hohenloher Kultursommer und ihr umjubelter Auftritt mit den Variationen op. 85 am 03.10.2018 zum Festakt des Tags der Deutschen Einheit im Alten Plenarsaal des Deutschen Bundestags in Bonn auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung.
Im Herbst 2019 wird ihr erstes Buch „Glücks-Spiel“ beim Staccato-Verlag erscheinen. Sie wird in Amsterdam die Uraufführung von Stefan Heuckes Diabelli-Variationen spielen, und 2020 mit dem Sinfonieorchester Münster unter der Leitung von Golo Berg sein Klavierkonzert uraufführen.
Parterre
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14.12.2019 - Köln
Die Diabelli Variationen in der Villa Henn
Ana-Marija Markovina
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