Donnerstag, März 31, 2022

Musik machen mit dem Laptop – mit diesem Setup ist es möglich

Durch verschiedene Tools und mobilen Setups ist es so einfach wie nie zuvor am Laptop Musik zu machen. Anfänger müssen dabei nicht mit großen Investitionen rechnen. Benötigt wird ein Laptop, eine passende Software und je nach Bedarf Mikrofone. Nach und nach kann das Setup ausgeweitet werden. Je nach Musikrichtung und eigenen Vorlieben können Programme und Zubehör gewählt werden. Die richtige Raumakustik sorgt für den letzten Feinschliff. Amateure können über Tutorials und Foren im Internet sich mit dem Thema Musikproduktion auseinandersetzen und experimentieren.

Über die richtige Software kann Musik produziert werden

Wer Musik machen will, braucht das richtige Setup. Besitzt man bereits einen Laptop, hat man das Wichtigste bereits. Neben dem Laptop sollten Interessierte noch einen Lautsprecher oder Kopfhörer zur Verfügung haben. Damit Musik produziert werden kann, benötigt man die richtige Software. Soll Gesang oder eigene Instrumente aufgenommen werden, benötigt man zusätzlich ein Mikrofon. Die gute Nachricht ist, Musik am Laptop zu produzieren ist nicht sehr kostenintensiv. Benötigt wird jedoch eine Digital Audio Workstation auch DAW genannt. Hier werden alle Instrumente, Synthesizer und Drums aufgenommen und programmiert. Klassische Programme unter den DAWs sind Reaper, Pro Tools und Cubase. Wer ein Apple-Gerät besitzt, kann zusätzlich auf Logic zurückgreifen. Weitere Tools sind FL Studio, Bitwig und Ableton Live. Wichtig ist, dass ein Programm gewählt wird, dass zum eigenen Vorhaben passt. Je nach Musikrichtung unterschieden sich die Programme voneinander. Die meisten bieten Demoversionen an, welche zunächst getestet werden können.

Durch Plugins können Klänge und Effekte dazu gekauft werden

Interessant sind die Möglichkeiten, Plugins hinzuzukaufen. Wenn bestimmte Klänge oder Effekte benötigt werden, können Plugin-Angebote von anderen Anbietern hinzugezogen werden. Diese können in der vorhandenen DAW genutzt werden. Die meisten DAW unterstützen das Format VST. Weitere Formate sind AU oder AAX. Anfänger und Amateure sollten zu Beginn nicht zu viel Geld in Plugins stecken. Einige sind kostenlos erhältlich. Bis man ein Gefühl für das Produzieren von Musik bekommt, sind teure Plugins meist nicht nötig. Je nach DAW sind im Tool Audiomateriale enthalten. Samples von Instrumenten und Loops sind vorhanden und können zum Kreieren eigener Musik genutzt werden. In der DAW können Tempo und Weiteres angepasst werden. Reichen die vorhandenen Samples und Loops nicht aus, können weitere dazu gekauft werden. Wichtig zu wissen ist, dass es auch hier viele kostenlose Angebote gibt.

Mikrofone und Instrumente müssen extern angeschlossen werden

Hat man vor Musik selbst aufzunehmen über Mikrofone, benötigt man ein externes Audio-Interface. An diesen Docking-Stations können Mikrofone und auch Instrumente angeschlossen werden. Die aufgenommenen akustischen Signale werden direkt in digitale Formate umgewandelt. Die entstandene Audio-Datei kann danach in die vorhandene DAW geladen werden. Anfängern reicht ein kompaktes Interface meist aus. Laptop Docking-Stations gibt es viele, die je nach Bedarf andere Ausstattungen haben.

Für manche Mikrofone wird ein Vorverstärker benötigt

Möchte man Gesang aufnehmen, benötigt man Mikrofone. Hier wird mindestens ein Mikrofon benötigt. Es gibt eine riesige Anzahl an Herstellern und Modellen. Besonders wichtig ist, beim Kauf auf den Anschluss des Mikrofons zu achten. Nicht jedes Mikrofon passt an jede Dockingstation. Die meisten Mikrofone haben einen XLR Anschluss. Neben dem Anschluss ist auf die Phantomspeisung zu achten. Einige Audio-Interfaces bieten die Möglichkeit, die Phantomspeisung hinzuzuschalten. Ist dies nicht der Fall, wird ein Vorverstärker benötigt. Bei der Wahl des Mikrofons sollte man sich bewusst darüber sein, wofür das Mikrofon benötigt wird und wie professionell man Musik produzieren möchte. Geht es darum, Musik von Instrumenten aufzunehmen, ist es gerade bei Instrumenten wie der E-Gitarre oder dem E-Bass sehr einfach. Die Instrumente werden direkt am Interface angeschlossen und die Töne können aufgenommen werden. Durch Plugins kann der Ton verändert werden.

Studio-Monitore und Studio-Kopfhörer können hilfreich sein

Zu Beginn reichen für die Musikproduktion Lautsprecher und einfache Kopfhörer aus. Möchte man jedoch professionell Musik produzieren, können Studio-Monitore und Studio-Kopfhörer hilfreich sein. Auf professionellen Studio-Monitoren kann Musik wiedergegeben werden. Die Songs können besser abgemischt und Instrumente zur Geltung gebracht werden. Wichtig ist, dass jeder Monitor einen eigenen Klangcharakter hat. Welcher für die eigene Musikproduktion der richtige ist, hängt meist vom persönlichen Geschmack ab. Vor Ort im Laden können die Monitore meist getestet werden. Studio-Kopfhörer können anstelle von Studio-Monitoren genutzt werden. Professionelle Produzenten setzen oft auf gute Kopfhörer anstelle von Monitoren.
Wer weiteres Zubehör kaufen möchte, kann beispielsweise Mikrofonstative und Klemmen besorgen. Gleichermaßen gibt es Instrumentenständer und Monitorstative. Wichtig sind auch qualitativ hochwertige Kabel und Adapter. Batterien und Netzteile können ebenfalls zur Grundausstattung gehören.

Die richtige Raumakustik sorgt für einen besseren Klang

Die optimale Raumakustik ist bei der Aufnahme von Instrumenten und Vocals entscheidend. Nimmt man zu Hause Musik auf, hat man meist kein professionelles Studio zur Hand. Der Schall in jedem Raum ist anders und wird von Wänden reflektiert. Der Schall kann die Akustik bei Aufnahmen deutlich verschlechtern. Es ist daher von besonderer Wichtigkeit, auf eine gute Raumakustik zu achten. Durch einfache Tricks kann die Akustik schnell verbessert werden. Jede Oberfläche in einem Raum schluckt den Schall. Decke, Boden, Wände und auch Gegenstände reflektieren Schall und es entsteht ein Nachhall. Dieser kann auf Aufnahmen zu hören sein. Im Raum sollten daher möglichst viele absorbierende Oberflächen sein.
Spezielle Absorber können an der Decke und Wänden angebracht werden. Eine optisch ansprechende Lösung hat man durch speziell hergestellte Akustikbilder. Diese sehen aus wie normale Gemälde, absorbieren jedoch den Schall und sorgen für eine bessere Raumakustik. Absorber sind auch Bassfallen. Diese können tiefe Töne schlucken. Aufgestellt werden Bassfallen in allen vier Ecken des Raumes. Alternativ können Bassfallen in Ecken am Boden und an der Decke angebracht werden. Absorber an der Decke und Wand absorbieren den sogenannten Erstschall.

Anfänger können Tutorials schauen und sich in Foren austauschen

Die Musikproduktion ist meist learning by doing. Wer viel ausprobiert wird auch viel lernen. Im Internet gibt es zudem zahlreiche Tutorials, die bei der Produktion von Musik weiterhelfen können. Spezielle Fragen können in Foren gestellt werden. Hier gibt es viele, die einem weiterhelfen können. Am Anfang sind wichtige Themen Aufnahmetechniken, Songwriting, Mixing und das Mastering. Anfänger müssen lernen, wie man Instrumente und Vocals richtig aufnimmt. Beim Songwriting sind häufige Fragen, wie Songs und Tracks arrangiert werden können. Wichtig ist auch das Thema, wie man Instrumenten abmischt, sodass diese zusammenpassen. Zuletzt geht es beim Mastering darum, wie man es schafft, dass Songs auf jedem Ausgabegerät gleich laut und gleich fett klingen.

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