Freitag, Januar 22, 2021

Die Zauberflöte (Mozart)

Die Zauberflöte erlebte 1791 in Wien ihre Uraufführung. Die Oper wurde von Wolfgang Amadeus Mozart komponiert und zählt weltweit zu den bekanntesten und den am häufigsten aufgeführten Opern. Arien aus „die Zauberflöte“ sind auch vielen Menschen bekannt, die die Oper selbst nicht gesehen haben. Dazu zählen besonders die Titel „Der Vogelfänger“ und „Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“.

Um was für eine Oper handelt es sich bei „die Zauberflöte“?

Die Zauberflöte zählt zu den Singspielen. Sie ist leicht zugänglich, weshalb sie auch für Jugendliche und Kinder gut geeignet ist. In manchen Fällen wird sie auch als Marionettentheater aufgeführt. Anfänglich erscheint sie bunt und schillernd und wendet sich letztlich den freimaurerischen Idealen zu. Ihre märchenhaften Inhalte sowie die meist aufwendigen Bühnenverwandlungen sind unter anderem Gründe dafür, weshalb die Oper auch als Alt-Wiener-Zaubertheater gilt. Sie besteht außerdem aus zwei Aufzügen und gilt als eine der großen Deutschen Opern, was vor allem dem Singspiel zu verdanken ist. Denn Ende des 18. Jahrhunderts war diese Art der Oper klassischerweise im deutschsprachigen Raum vertreten.

Worum geht es in der Oper „die Zauberflöte“?

Die Zauberflöte von Mozart beginnt damit, dass der junge Prinz Tamino in die Nacht gesandt wird. Er wird damit beauftragt, die Tochter der Königin – Pamina – zu retten. Denn diese wurde von dem Fürsten Sarastro entführt. Papageno der Vogelfänger, wird zu Taminos Begleiter. Bevor die beiden aufbrechen, erhält Tamino eine Zauberflöte und Papageno erhält ein magisches Glockenspiel. Als Papageno die junge Prinzessin findet, wollen sie Tamino entgegeneilen. Dabei treffen sie auf Monostatos, den Oberaufseher von Sarastros. Doch das magische Glockenspiel hilft ihnen dabei zu entkommen. Zeitgleich erreicht Tamino den Weisheitstempel und erfährt, dass Sarastros ausschließlich nach besten Wissen und Gewissen gehandelt hat. Nachvollziehen kann Tamino diese Aussage jedoch nicht. Wenig später fällt er in die Hände von Monostatos und wird als Gefangener von Sarastro geführt. Und während Monostatos bestraft wird, werden Tamino und Papageno von Pamina getrennt und in den Prüfungstempel geführt.

Sarastro erklärt den beiden, dass er Pamina entführt habe, um sie vor der bösen Königin der Nacht zu schützen. Tamino selbst soll geweiht werden und fortan Priester des Weisheitstempels sein, um ihn für der Königin der Nacht zu schützen. Außerdem seien Tamino und Pamina füreinander bestimmt, sowie Papageno und seine Papagena. Doch bevor ihre erfüllte Zukunft eintreffen kann, müssen sie drei Prüfungen erfüllen. Die Müdigkeit, die Verschwiegenheit und die Standhaftigkeit. Als Papageno bereits zu Beginn der Prüfungen versagt, darf er Tamino nicht durch die restlichen Prüfungen begleiten. Tamino besteht, begleitet von Pamina, die letzten Prüfungen mithilfe seiner Zauberflöte. Auch Papageno findet schließlich seine Papagena mithilfe des magischen Glockenspiels. Als schließlich die Königin der Nacht versucht, den Tempel zu überfallen, wird sie vernichtet. Tamino und Pamina hingegen werden schließlich in den Kreis der Eingeweihten aufgenommen.

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